CAN-Netze wurden in den 1980ern ohne Security erdacht: Kleinste IDs dominieren den Bus, jeder Knoten darf alles senden. Mit Mobilfunk-Anbindung koennen Hacker vom Telematik-Modul ins Fahrwerk ueberspringen. Dieser Artikel zeigt eine ML-Erkennung, die Frames in unter 50 Mikrosekunden analysiert.
Rohdaten von CAN-Paketen sind wegen Bitpacking schwer fuer ML zugaenglich. Das aussagekraeftigste Merkmal ist der Zeitstempel-Abstand (`Delta_t = t_n - t_{n-1}`). Ein gleitendes Fenster ueber 16 Intervalle pro CAN-ID erfasst die Quarz-Oszillator-Drift der legitimen ECU. Injiziert ein Angreifer Fremdpakete, bricht dieses physikalische Profil zusammen – der ML-Klassifikator schlaegt sofort an.